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In unserem Heizkörper Blog auf moryb.de erhalten Sie hilfreiche Informationen rund um das Thema Heizkörper. Diese können neben Themen wie Heizkörpermaterialien, Heizkörperarten auch nützliche Zubehörartikel für Heizkörper Empfehlungen oder Montagetips sein.
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Badheizkörper – wohl das wichtigste Element der Heizung im gesamten Wohnraum

Kälte im Bad mag niemand so rechtAbhilfe schafft der Badheizkörper!

Nach einer morgendlichen Dusche, aus der Kabine gleich ab in die Kälte des nicht ausreichend beheizten Badezimmers – schlimmer geht es wohl kaum. Im Bad ist es besonders wichtig, ein hohes Temperaturniveau zu halten, insbesondere wenn es sich um Familien mit kleinen Kindern handelt. Doch auch Erwachsene schätzen die angenehme Wärme im Badezimmer – einige bevorzugen daher die Fußbodenheizung. Doch haben Badheizkörper viele Vorteile, die das Beheizen des Bades durch eine Fußbodenheizung nie ergeben wird.

Abgesehen davon, dass ein Heizkörper mehr Leistung erbringen kann, haben Badheizkörper auch noch eine besondere Rolle zu erfüllen – meistens dienen sie auch als Handtuchhalter oder Wäschetrockner. Daher ist der Name Handtuchheizkörper auch sehr gebraüchlich (damit ist ein Badheizkörper gemeint, der die Möglichkeit hat, Handtücher darüber aufzuhängen). Und wenn man sich noch für einen Designheizkörper entscheidet, sehen sie noch dazu sehr schick aus.

Was muss ein Badheizkörper alles können?

Im Bad wird ein Heizkörper den schwierigsten Bedingungen ausgesetzt, die in einer Wohnung herrschen können. Dies betrifft sowohl die Leistungsanforderungen, als auch das „Klima“.

Im Bad soll die Temperatur etwas höher sein, damit das Duschen oder Baden zu keinem unangenehmen Erlebnis wird. Daher braucht ein Badheizkörper entsprechende Leistung, auch wenn es sich um kleine Bäder handelt. Zusätzlich dienen die Heizkörper im Bad oft als kleine, schnelle Trockenanlagen für Handtücher, Kleidung, Lappen etc.

Durch die Nässe entsteht auch eine höhere Luftfeuchtigkeit, die zur Korrosion führen kann. Die billigsten Heizkörper können bereits nach wenigen Monaten verrostet sein und sind daher eigentlich nur zum Verschrotten geeignet. Die Korrosion stellt auch eine Gefahr für den ganzen Raum oder sogar für das ganze Gebäude dar, da Rost auch zu Dichtigkeitsverlusten und somit zum Wasseraustritt führen kann. Und von einem unkontrollierten Wasseraustritt zur Überflutung ist der Weg sehr kurz.

Wie kann ein Badheizkörper seinen Anforderungen gerecht werden und welche Aufbauarten gibt es?

Die oben beschriebenen Probleme sind besonders gefährlich bei der Verwendung preisgünstigster Heizkörper – die sehr verbreiteten Stahlheizkörper sind für das Bad tatsächlich am schlechtesten geeignet. Die bekannten und beliebten Leiterheizkörper aus Stahl bieten oft zu wenig Leistung oder sie müssen einfach überdimensioniert ausgelegt werden, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Lösung: Die Leiterheizkörper gibt es auch aus Aluminium. Die Aluminiumheizkörper bieten im Allgemeinen bessere Heizwerte bei gleichen Dimensionen.

Aluminiumheizkörper lösen auch das Problem der Korrosion. Natürlich können auch Heizkörper aus Edelstahl verwendet werden, doch gibt es dabei einen klaren Gewichtsnachteil im Vergleich zu den leichten und attraktiven Aluheizkörpern. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Aluminiumheizkörper in verschiedenen Formen erhältlich sind.

Am häufigsten werden die „Leiterheizkörper“ ausgewählt – sie sind perfekte Handtuchheizkörper und bieten viel Raum zum Trocknen. Wer eine andere Form bevorzugt, hat noch eine riesige Auswahl unter den Paneelheizkörpern. Zwei prinzipielle Aufbauarten haben sich am meisten bewährt: die Paneelheizkörper mit horizontalen Paneelen oder die klassischen vertikalen Paneelheizkörper mit zusätzlich eingebauten Handtuchstangen.

Alle Typen von Badheizkörpern werden aus Aluminium hergestellt. Auch, wenn der Preis der Stahlheizkörper deutlich niedriger ist, lohnt es sich langfristig auf Aluminium Heizkörper zu setzen. Die höheren Investitionskosten relativieren sich schnell durch deutlich niedrigere Heizkosten.

Und die Fußbodenheizung? Klar ist es angenehm, einen warmen Fußboden barfuß zu betreten. Doch reicht sie oft nicht aus, um das komplette Badezimmer zu beheizen – dann ist eine zusätzliche Heizung im Bad erforderlich.

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Heizkörper – allgemeine Informationen

Eine Heizung ist unverzichtbar. Bereits im Spätsommer können wir die angenehme Wärme, die aus unserer Zentralheizung kommt, wirklich schätzen. Dann werden die Heizkörper gleich zu den Lieblingsgegenständen in unseren Räumen – ganz unabhängig davon, ob wir uns in Wohn- oder Geschäftsgebäuden befinden.

Die zentrale Heizungsanlage

Die Erfindung der zentralen Heizungsanlage war ein wichtiger Schritt Richtung Energieeffizienz beim Heizen. Die Feuerstätten (Kachelöfen, Kamine, usw.) hatten einen grundsätzlichen Nachteil – die dort erzeugte Wärme konnte an die anderen Räume nicht geleitet werden… und die Übertragung erfolgte nur über die Kacheln oder die Wände, die direkt erwärmt wurden. Und je weiter vom Feuer man sich befindet, desto weniger Wärme ankam – so wie am Lagerfeuer. Die zentrale Heizung stellte sich der Herausforderung, die an einer Stelle erzeugte Wärme an etwas weiter entfernte Orte zu übertragen.

Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Wärmeübertragung

Drei wichtige Prozesse finden in der Zentralheizung statt, nämlich die Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Wärmeübertragung. Für die Wärmeerzeugung ist eine Wärmepumpe, ein Brennwertkessel o.ä. zuständig. Rohrleitungen stellen die richtige und effiziente Wärmeverteilung sicher – früher eher aus Kupfer, heutzutage immer häufiger aus dem Alu-Pex-Werkstoff. Das Schema stellt die zentrale Heizungsanlage in einem beispielhaften Einfamilienhaus dar – die roten Linien symbolisieren das erwärmte Heizungsmedium (meistens Wasser), die blauen – das Kalte, in den Heizkörpern bereits „Verbrauchte“.

Zentral-Heizung-Schema

Der herkömmliche Rippenheizkörper

In den Heizkörpern findet die Wärmeübertragung statt – das warme Wasser wird in die Heizkörper transportiert und dort wird die Wärme abgegeben. Heizkörperwärme ist wie Mondschein – die Wärme wird dort nicht erzeugt, sondern nur an die Umgebung abgegeben. Wichtig ist, dass diese Abgabe sinnvoll und effizient gestaltet wird – mit möglichst geringen Energieverlusten, kosteneffektiv und zuverlässig. Die Wärmeübertragung erfolgt über die Oberfläche – je größer die Fläche, desto intensiver die Wärmeübertragung und höher der Wirkungsgrad. Die klassische Form der Heizkörper – die Rippen – war ein erster Versuch, diese Oberfläche zu maximieren. Die alten Heizkörper aus Gusseisen hatten diese Form, obwohl es doch einfacher wäre, sie als Basiskörper wie Quader zu gießen.

Praktisch, ästhetisch und modern: Der Paneelheizkörper

Rippenheizkörper sind immer noch ziemlich oft zu sehen, wobei sie immer mehr durch moderne Formen ersetzt werden. So sind die Paneelheizkörper entstanden – die praktische Segment- oder Gliederbauweise wurde beibehalten, doch die Formen sind an die aktuellen Trends besser angepasst. Paneel für Paneel, Heizkörper werden aus geometrisch schlichten Teilen zusammengebaut. Die Paneele können vertikal oder horizontal aufgebaut werden – aus Stahl oder Aluminium. Heizkörper sind integrale Bestandteile der Räume, daher müssen sie auch mit den anderen Elementen der Innenausstattung zusammenpassen – die Paneelheizkörper sind definitiv für die modernen Räume bestens geeignet. Sehr einfach können verschiedene Varianten gebaut werden – die Baulänge und Höhe sind oft sehr variable Parameter, bei einigen Heizkörpern kann sogar die Bautiefe angepasst werden. Die einzelnen Glieder können auch verschiedene Höhen und Tiefen haben. So kann die Größe der Heizkörper – egal, ob Stahlheizkörper oder Aluminiumheizkörper – an die Leistungsanforderungen für einen gegebenen Raum angepasst werden.

Material – von Gusseisen über Stahl bis Aluminium

Das Material, aus dem die Heizkörper hergestellt werden, ist ein außerordentlich wichtiger Faktor. Jedes Material hat seine eigenen thermischen Eigenschaften – z.B. zwischen Stahl und Aluminium gibt es wesentliche Unterschiede in der Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität. Die allerersten Heizkörper wurden aus Gusseisen gefertigt und noch mehrere Jahrzehnte war Guss das Lieblingsmaterial für die Heizkörperherstellung – Stahlheizkörper und Aluheizkörper gab es erst später. Warum war Gusseisen damals die erste Wahl? Das Fertigungsverfahren war bekannt, das Material kostengünstig und überall verfügbar. Außerdem herrschte die Meinung, dass die thermischen Eigenschaften von Guss für die Heizkörper ideal sind – sie halten die Wärme über eine längere Zeit hinweg. Vergessen wurde aber, wie viel Energie Gusseisen braucht, um erst einmal warm zu werden – eine reine Energieverschwendung. Das ist der Hauptgrund, warum man heute Heizkörper aus Alu oder Stahl herstellt. Die gusseisernen Teile, oft mit porösen Oberflächen, kennt doch wohl jeder, oder?

Andere Material-Alternativen?

Heute sind Stahl-, Edelstahl- und Aluminiumheizkörper die gängigsten. Viel seltener sind die Produkte aus Glas, Keramik oder Porzellan – diese Werkstoffe sind oft zu spröde und zerbrechlich, um zuverlässig und robust zu funktionieren. Die Versuche, aus diesen Werkstoffen Heizkörper herzustellen, sind jetzt nicht mehr so häufig wie in der Kriegszeit, in der jede Menge Metall von der Armee benötigt wurde. Heute sind die Stahlheizkörper und die Aluheizkörper wieder die bekanntesten und meistverkauften Varianten.

Der Faktor Raum

Außer Größe und Material ist noch die Art des Raumes für die Form der Heizkörper entscheidend. Die Badheizkörper unterscheiden sich oft am meisten von den Heizkörpern in den anderen Räumen. Dort werden die „Leiter“ gerne installiert – dadurch wird die Möglichkeit gewährleistet, über den Heizkörper ein oder mehrere Handtücher aufzuhängen. Auch, wenn die Leiterheizkörper mit der Leistung etwas schwächer als z.B. die Paneelheizkörper sind, sind die praktischen Gründe für die Auswahl oft entscheidend. Paneelheizkörper können auch zu Badheizkörpern umgebaut werden – es reicht aus, eine oder mehrere Handtuchstangen darauf zu montieren. So wird aus einem Paneelheizkörper gleich ein Badheizkörper. Wer im Bad Heizkörper montiert, hat diesen Vorteil der warmen Oberfläche, an der man etwas schnell trocknen kann. Diesen Vorteil hat z.B. die Fußbodenheizung hingegen nicht.


Die Vielfalt der Welt der Heizkörper ist in einem Beitrag unmöglich zu beschreiben – dies ist nur eine kurze Einleitung. Weitere, detaillierte Informationen über die Heizung, Heizungssysteme, Aluminiumheizkörper, Stahlheizkörper und Heizkörper allgemein sind in den nächsten Blog-Beiträgen zu erwarten.

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