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In unserem Heizkörper Blog auf moryb.de erhalten Sie hilfreiche Informationen rund um das Thema Heizkörper. Diese können neben Themen wie Heizkörpermaterialien, Heizkörperarten auch nützliche Zubehörartikel für Heizkörper Empfehlungen oder Montagetips sein.
Viel Spaß beim weiterbilden!


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Heizkörper – Leistung

Großer Raum – großer Heizkörper, kleiner Raum – kleiner Heizkörper. Größerer Heizkörper – größere Leistung (es stimmt doch nicht immer…) Doch wie groß oder wie klein sollen die Heizkörper sein? Es gibt mehrere Einflussfaktoren, die die dimensionale Auslegung der Heizkörper bestimmen.

Die Raumgröße ist nur einer von ihnen. Doch braucht man mehr Heizleistung für ein kleines Bad oder für ein großes Schlafzimmer? Im Bad soll es ja deutlich wärmer sein als dort, wo man schläft… Kann man das berechnen oder zumindest grob schätzen?

Wie viel Watt schafft ein Heizkörper?

Die Angaben über die Leistung der Heizkörper sind nur selten übersichtlich. Daher ist es im Normalfall schwierig, verschiedene Bauarten von Heizkörpern miteinander zu vergleichen. Bei den bekannten Plattenheizkörper rechnet man die Heizleistung für einen laufenden Meter in der Baulänge. Separat gibt man die Leistungswerte an, je nachdem, aus wie vielen Heizplatten und Konvektoren der Heizkörper besteht. Für die Paneelheizkörper ist die Leistung pro Segment wohl die bekannteste Einheitsgröße. Versuchen wir es, die beiden Leistungsangaben auf eine Basis zu bringen.

Nehmen wir der Einfachheit halber folgende Randbedingungen an:

  • 22-Plattenheizkörper aus Stahl und Paneelheizkörper aus Aluminium
  • 55 °C Vorlauftemperatur
  • 45 °C Rücklauftemperatur
  • 20 °C Ziel-Raumtemperatur
  • 60 cm Bauhöhe
  • 100 cm Baulänge
  • 8 cm Paneel-Breite

Fangen wir mit dem Plattenheizkörper an. 2 Heizplatten und 2 Konvektionsbleche ergeben insgesamt etwa 850 Watt Heizleistung. Was macht der Aluminiumheizkörper? Bei dieser Bauhöhe kann ein Segment ca. 70 Watt leisten – in einen Meter passen zwölf Segmente hinein. Zwölf Segmente je 70 W machen 840 Watt Gesamtleistung aus. Die beiden Heizkörper sind also leistungstechnisch nahezu identisch. So sind sie aber nicht mehr, wenn man die Lebensdauer, das Gewicht und den Wasserbedarf mitbetrachtet.

Wie viel Watt brauchen wir?

Es gibt wieder eine Reihe von Faktoren, die die Antwort auf diese Frage beeinflussen. Es ist nicht nur die Raumfläche, sondern auch die Höhe – und diese variiert je nachdem, ob wir mit Altbau, oder Neubau zu tun haben. Außerdem ist der Raumtyp maßgeblich – ein Badezimmer benötigt mehr Heizleistung als ein Schlafzimmer von der gleichen Fläche.

Der Leistungsbedarf kann geschätzt werden – er wird häufig auf eine Flächeneinheit normiert, üblicherweise auf 1 m². Die Deckenhöhe beträgt standardmäßig 2,5 Meter. Die Beheizung eines Neubau-Raumes auf 20 °C erfordert ca. 80 W pro m² - wenn also ein Zimmer mit 20 m² Fläche gemeint ist, liegt der Gesamtbedarf bei ca. 1600 W. Wenn wir vom Altbau sprechen, steigen diese Werte etwa um die Hälfte oder werden sie fast doppelt so groß, also auf 2400 bis 3000 W. Angenommen, die Bauhöhe bleibt bei dem Wert aus dem vorherigen Beispiel (600 mm), muss der 22-Plattenheizkörper 1,90 Meter lang sein und der Paneelheizkörper 23 Segmente haben.

Sinkt die Zieltemperatur, sinkt natürlich auch die benötigte Leistung. Wenn wir auf 18 °C heruntergehen, brauchen wir 10% weniger Power. Ein Anstieg um 4 Grad auf 24°C kostet dafür 15% mehr Energie.

Besser mit Puffer rechnen

An der Heizleistung sollte man jedoch nicht sparen und diesen Schätzwerden nicht voll und ganz vertrauen – einige Faktoren, wie Lage des Zimmers (Wohnzimmer mit dem Fenster Richtung Süden brauchen weniger Heizleistung als ein Zimmer in Nordlage) oder der Zustand der Fenster. Lieber die Heizkörper etwas überdimensioniert auslegen und dann keine Überraschungen erleben – die Erhöhung der Heizleistung ist nachträglich nicht mehr so einfach. Daher ist es immer ratsam, ein wenig Puffer einzuplanen, so dass die Heizung nicht immer auf 100% ihrer Leistung arbeiten muss. Zu viel schadet nicht – es wird wohl Tage geben, an denen man diese zusätzliche Leistung brauchen wird und der Kaufpreis steigt dadurch nicht so arg. An kälteren Tagen macht das sich definitiv bezahlt, in den nächsten Jahren bekommen wir das Zehnfache des Preisunterschiedes in den gesparten Heizkosten zurück – und auch sonst, wird der Raum einfach schneller warm.  

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Heizkörper – Leistung berechnen

Ist die Heizleistung berechenbar?

Es kann den einen oder anderen interessieren, wie viel Heizleistung seine Wohnung benötigt, um allen Betriebsanforderungen gerecht zu werden. Es gibt mehrere Wege, auf denen man diesen Wert ermitteln kann – doch handelt es sich um relativ grobe Schätzwerte. Diese kann man durchaus selber ermitteln und dazu sind keine allzu fortgeschrittenen mathematischen Kenntnisse erforderlich.

Dabei handelt es sich um Richtwerte, die niemals unterschritten werden sollen. Oft ist es eher ratsam, mit einem gewissen Aufschlag zu rechnen – so vermeiden wir die Situation in der Zukunft, in der die Heizung ständig auf 100% ihrer Leistung betrieben werden muss. Dies spart kein Geld – auch, wenn wir dadurch 100 € im Zeitpunkt des Kaufs ausgeben, wird mehr als das Zehnfache in den nächsten 10 Jahren durch die Betriebskosten versenkt.

Was fließt in die Berechnung ein?

Es gibt einige Einflussfaktoren, die in der Leistungsberechnung eine Rolle spielen. Die Raumfläche wird in der Form von einer normierten Leistung pro 1 m² betrachtet – häufig ist es die Leistung, die man braucht, einen Quadratmeter Raum auf 20 °C zu beheizen. Die Kinderzimmer sind oft ein wenig wärmer, die Badezimmer dafür um ganze 4 Grad – keiner will nach dem Duschen frieren. Dazu braucht man im Winter mehr Wärme als im Sommer – daher basiert die Berechnung auf einer Außentemperatur von minus 10 °C, die sich über eine längere Zeit auf diesem Niveau hält.

Altbau oder Neubau – das ist die nächste Frage. In den Altbauwohnungen ist der Zustand der Isolierung oft nicht mehr der Beste. Das wird beachtet, indem man auf die errechnete Leistung noch 50% oder mehr draufschlägt. Wie sieht es zahlenmäßig aus? 1 m² Neubauwohnung (Deckenhöhe 2,5 Meter) braucht etwas 100 W Heizleistung, um auf 20 °C erwärmt zu werden. Sollte es sich noch um ein Badezimmer handeln, sollten weitere 15% hinzugerechnet werden. Einige Altbauwohnungen sind jedoch mit einer neuen, effizienten Isolierung ausgestattet – dann können sie genauso wie die Neubauräume rechnerisch betrachtet werden.

Wärmedämmung ist das Eine, Fenster sind das Andere. Durch die Fenster fließt die Wärme nach außen. Dieser Verlust kann minimiert werden, in dem man z.B. Fenster mit drei Scheiben einsetzt oder für die Abdichtung der Rahmen sorgt, doch ist das Fenster immer durchlässiger als eine Wand. Die Lage dreht sich jedoch um, wenn wir von Wohnzimmern in Südlage sprechen. Dann reduziert ein großes Fenster Richtung Süden den Wärmebedarf, weil das Zimmer fast den ganzen Tag mit dem Sonnenlicht erwärmt wird. Die Zimmer in der Nordlage brauchen dadurch deutlich mehr Heizleistung – sie sind dunkler und kälter von Natur aus.

75/65/20, 70/55/20, 55/45/20 – diese Wertepaare haben einen Einfluss auf die Bedarfsberechnung für die Heizung. Es handelt sich um die Vor- und Rücklauftemperaturen sowie die Raumtemperaturen. Die o.g. normierten Leistungswerte beziehen sich auf das erste Paar – die höchsten Temperaturen. Das mittlere Temperaturpaar bedeutet einen etwa 25% höheren Leistungsbedarf.

Beispielrechnung

Ein Zimmer hat 20 m² Fläche und 2,5 m Meterhöhe. Fall Neubau: 100 W pro m², also 20 m² ergeben 2 000 W Leistungsbedarf, wenn wir das Zimmer auf 20 °C beheizen wollen. Sollte es sich um ein 20 m² großes Bad handelt, steigt der Bedarf auf 2 300 W (15% Aufschlag). Was passiert, wenn wir vom Altbau reden? Der Bedarf steigt wesentlich – mindestens 3 Kilowatt werden hierzu benötigt.

Wie ist der Leistungsbedarf von den Vor- und Rücklauftemperaturen abhängig. 2 000 W beziehen sich auf 75 und 65 °C. Wird der Kessel mit 55 bzw. 45 °C betrieben, ergibt die Berechnung 4 kW für den Neubau und mindestens 6 kW für den Altbau. Sollte der Endwert berechnet werden, empfiehlt es sich, auf diesen noch einmal 30 bis 50% aufzuaddieren. Damit müsste es auf jeden Fall sichergestellt werden, dass die Heizung das tun wird, was wir von ihr erwarten werden – unabhängig von allen herrschenden Bedingungen. 

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Heizkörper – Anschlussmöglichkeiten

Heizkörper anschließen – aber wie?

Die Anschlussmöglichkeiten sind unbegrenzt, wenn die Heizung neu installiert wird. Dann bleiben alle Parameter offen: ob die Leitungen auf oder unter dem Putz verlaufen sollen und von welcher Seite die Heizkörper an die Leitung angeschlossen werden sollen. Dann sollen alle Vor- und Nachteile der jeweiligen Anschlussarten für den individuellen Fall besprochen werden, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Sollten nur die Heizkörper ausgetauscht werden, ist die Anschlussart vorgegeben – wir nutzen das, was es bereits gibt. Die Lage des Vor- und des Rücklaufs ist bestimmt. Die Anschlussart informiert eben über die Lage der beiden Anschlüsse zueinander und im gesamten Heizkörper. Wichtig sind dabei nicht nur die Art, sondern auch die Abstände.

Seitenanschluss

Der Seitenanschluss ist eine zeitlose Variante – er ist in vielen Heizsystemen zu finden, egal, wie alt sie sind. Das Prinzip ist relativ einfach – sowohl der Vor- als auch der Rücklauf befinden sich an derselben Seite des Heizkörpers. Der Vorlauf (mit dem Thermostatkopf) oben, der Rücklauf unten. Dies stellt eine relativ günstige Wärmeverteilung im Heizkörper sicher – der Heizkörper wird nicht nur teilweise warm. Außerdem können auf solche Art sowohl traditionelle Flachheizkörper, als auch moderne Paneelheizkörper oder sogar attraktive Designheizkörper angeschlossen werden. Auch für Badheizkörper ist diese Anschlussart in der Regel unproblematisch.

Die meisten Austauschheizkörper besitzen ebenfalls einen Seitenanschluss. Wichtig ist dabei, dass der Nabenabstand bekannt ist. Der Nabenabstand ist im Falle des Seitenanschlusses das vertikale Maß zwischen dem Vor- und dem Rücklauf. Was noch zu den großen Vorteilen dieser Anschlussart zählt – an einem Ende besteht eine dimensionale Freiheit. Die Baulänge wird nicht durch die Anschlüsse, sondern um die räumlichen Gegebenheiten begrenzt.

Ventilanschluss

In den Ventilheizkörpern sind die beiden Anschlüsse in der Regel nicht weit voneinander entfernt – nicht mehr als ein paar Zentimeter. Ihre Lage kann unterschiedlich sein – in den schmäleren Badheizkörpern eher in der Mitte, in breiteren Paneelheizkörpern oder Flachheizkörpern mittig oder seitlich, es wird jedoch immer direkt von unten angeschlossen, nicht von der Seite.

Wenn der Heizkörper etwas höher montiert werden soll, kann der Ventilanschluss eine gute Lösung sein. Da die beiden Anschlüsse sich unten befinden, ist der Thermostatkopf ebenso unten angebracht – dies erleichtert die Einstellung der Temperatur, da der Kopf einfach zuzugreifen und die Einstellung einfacher zu sehen ist. Wie bereits erwähnt, ist es eine beliebte Variante für die Badheizkörper, die dann auch über der Badewanne oder fast direkt unter der Decke montiert werden können. Wenn keine Wand in der Nähe des Heizkörpers vorgesehen ist, kann der Heizkörper einfach vom Fußboden aus fixiert und angeschlossen werden.

Andere Anschlussarten

Selten werden noch andere Anschlussarten verwendet, wovon der reitende Anschluss wohl am häufigsten vorkommt. Beide Anschlussstücke kommen von den Seiten heraus – es sind jedoch immer verschiedene Seiten für den Vor- und den Rücklauf und sie befinden sich immer an den unteren seitlichen Anschlüssen. Auch, wenn man dabei an Leitungen sparen kann, ist die Energieeffizienz eher fraglich – das warme Wasser braucht etwas länger, um den Heizkörper auch oben zu erwärmen. Noch ein Nachteil aus praktischem Gesichtspunkt – ein Thermostatkopf am Fußboden lässt sich nicht so bequem bedienen. Man muss eine unbequeme Position annehmen und die aktuelle Einstellung ist nicht immer auf den ersten Blick zu sehen.

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Nabenabstand

Was versteht man unter dem Begriff Nabenabstand?

Nehmen wir an, wir tauschen nur die Heizkörper aus. Wie sollen wir wissen, welche Heizkörper wir erwerben sollen, damit sie an die bereits bestehenden Leitungen angeschlossen werden können? Diese Information verbirgt sich unter dem Nabenabstand – es ist das Maß zwischen dem Vor- und dem Rücklauf. Doch wie wird der Nabenabstand angegeben bzw. gemessen?

Fall 1: Seitenanschluss

Der häufigste Fall – der Heizkörper wird von links oder rechts angeschlossen Vorlauf oben (mit dem Thermostatkopf dran), Rücklauf unten. Der Nabenabstand ist einfach das senkrechte Maß zwischen den beiden Rohren, das dem Abstand zwischen den beiden seitlichen Anschlüssen am Heizkörper gleich sein muss, damit die Installation möglich ist. Der Nabenabstand ist in der Regel etwas geringer als die Bauhöhe, doch sollen die zwei Begriffe nicht verwechselt werden. Z.B. bei einem Heizkörper mit 500 mm Nabenabstand und 550 mm Bauhöhe kann es leicht zur Verwechslung kommen, die zu einem Fehlkauf führen. Dies ist auch wichtig, wenn die Höhe unter dem Fensterbrett betrachtet wird – es kann zu wenig einkalkuliert werden, wenn man den Nabenabstand irrtümlicherweise als Bauhöhe annimmt.

Soll eine komplett neue Heizung angelegt werden, soll der Nabenabstand bei der Verlegung der Rohre beachtet werden. Sollten die Heizkörper bereits vorhanden sein, ist der Nabenabstand ein Hinweis, welches Maß zwischen den Leitungen eingehalten werden soll. Die richtige Vermessung spart die Nacharbeit, die bei der Unterputz-Leitung besonders zeitaufwändig und teuer sein kann.

Nabenabstand2

Fall 2: Ventilanschluss

An einigen Stellen ist die Installation der Ventilheizkörper sinnvoller. Die Besonderheit dieser Heizkörper ist, dass sie beide Anschlüsse unten haben – manchmal etwas seitlich (links oder rechts), manchmal mittig. Im Normalfall ist der Abstand zwischen den Anschlüssen recht gering und beträgt standardmäßig 50 mm. Im Gegensatz zu den Heizkörpern mit Seitenanschluss wird der Abstand waagerecht gemessen, weil die Anschlüsse sich auf der gleichen Höhe befinden.

Nabenabstand3

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Austauschheizkörper – das Alte mit dem Neuen in Einklang bringen

Nicht unbedingt gleich das gesamte System austauschen
 

Wir müssen nicht immer alles komplett abbauen – wenn der Kessel noch einiges taugt, muss er nicht unbedingt weg. Auch die Leitungen können oft noch bleiben – die Heizkörper können wir aber mit wohl geringstem Aufwand austauschen so oft, wie wir es brauchen. Man muss nur dabei einiges beachten.
 

Die Existenz des Begriffs Austauschheizkörper hat ihren Grund. Nicht jeder Heizkörper wird zu einem älteren Heizungssystem passen – vor zig Jahren gab es andere Baustandards als jetzt. Das Hauptkriterium ist der Nabenabstand – der Abstand zwischen den beiden Anschlussrohren. Die alten Heizungen wurden meistens mit den Nabenabständen von 500, 550 oder 600 mm gebaut. So müssen die Austauschheizkörper aufgebaut werden – wie damals, nicht nach den neuesten Richtlinien und Mode.
 

Der alten Heizung einen neuen Look verleihen… und mehr
 

Irgendwann sehen die alten Heizkörper einfach nicht mehr gut aus – sie sind verkratzt, vergilbt, vielleicht an einigen Stellen ein wenig verrostet. Um die Heizung designtechnisch zu verbessern, genügt es, nur die Heizkörper zu tauschen. Das Angebot an modernen Austauschheizkörpern aus Stahl oder Aluminium ist heute riesengroß – dabei sind nur die Abmessungen „alt“, nicht die Technik.
 

Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen sich die Paneelheizkörper aus Aluminium. Dank der für die alten Heizungen richtigen Nabenabstände können diese modernen Produkte auch dort angeschlossen werden, wo das Heizungssystem schon mehrere Jahrzehnte im Betrieb ist. Die Aluminiumheizkörper sehen dann nicht nur gut aus – technisch sind sie auch besser als alte Rippen- oder Plattenheizkörper. Die Verwendung eines besseren Werkstoffs schlägt sich in der verbesserten Wärmeleistung nieder – die Leistung des Kessels wird effizienter ausgenutzt, die Verluste minimiert.
 

Moderne Stahlheizkörper, die zum Austausch geeignet sind – das gibt es auch. Ihr Vorteil gegenüber den Aluheizkörpern ist der geringere Kaufpreis – zumindest am Tag des Kaufs, die gesamten Betriebskosten rechnen sich anders.
 

Austauschheizkörper – eine der Spezialitäten von Moryb
 

Die Austauschheizkörper müssen nicht wie aus den 80er oder 90er Jahren aussehen – bei Moryb finden Sie eine Menge Designheizkörper mit den entsprechenden Nabenabständen. Die Austauschheizkörper müssen nicht immer gleich aussehen – der Abstand zwischen den Anschlussrohren begrenzt kaum die Design-Freiheit!
 

Neue Optik für eine ältere Heizung – unsere Paneelheizkörper aus Aluminium sind klassische Austauschheizkörper. Durch den Austausch verleihen Sie Ihrer Heizung nicht nur ein ansprechendes Design, sondern auch mehr Wärmeeffizienz. Aluminium gibt die Wärme effizienter als Stahl ab, außerdem haben die Paneelheizkörper entsprechend gekrümmte Oberflächen, die die Wärme in die Mitte des zu beheizenden Raumes leiten.
 

Im Bad muss man auch keine Fliesen einschlagen – bei uns finden Sie auch Heizkörper, die an die bereits bestehenden Anschlussrohre montierbar sein werden. Es sind grundsätzlich Paneelheizkörper – entweder aus Stahl, mit einer praktischen, das Aufhängen der Handtücher ermöglichenden Form, oder klassische Paneelheizkörper aus Aluminium, die ggf. mit Handtuchstangen versehen sind.
 

Der Austausch der Heizkörper muss nicht kompliziert sein, wenn man sich nur an die gegebenen Nabenabstände orientiert. Kennt man die Werte, ist die Suche nach den richtigen Heizkörpern um einiges einfacher. Sehen Sie sich einfach unser Angebot an!

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Designheizkörper – wenn es um die Optik geht

Designheizkörper – Heizkörper mit Design

Es gibt Designkleidung, Designmöbel, Designarmatur und viele andere Produkte, die mit dem Präfix „Design“ versehen sind – warum sollte es keine Designheizkörper geben? In so gut wie allen Lebensbereichen gibt es Trends, die sich ändern – mit dem technischen Fortschritt und den Änderungen des menschlichen Geschmacks. Heizkörper betrifft es genauso – früher waren die Rippenheizkörper modisch, heute gehören sie, wenn überhaupt noch, zum Vintage-Stil.

Ein klares Kriterium für die Qualifizierung in die Klasse der
Designheizkörper gibt es allerdings nicht. Es ist letztendlich schwer zu entscheiden, ob etwas ein besonderes Design hat oder eine 0815-Ware ist. Der Zeitfaktor spielt dabei auch eine Rolle – was gestern Design-Sache war, kann morgen zum Standard gehören.

Design schließt technische Exzellenz nicht aus


Designheizkörper sind aber mehr als Deko-Elemente in der Wohnung. Sie sollen zwar schön aussehen, darauf beschränkt sich ihr Aufgabenbereich jedoch nicht. Dadurch, dass die Design-Sachen im Allgemeinen teurer sind, sollen sie technisch unbedingt mindestens so gut ein wie die Standard-Produkte. Es handelt sich immer um hochwertige Produkte, die ihre Hauptaufgabe erfüllen sollen – den Räumen die angenehme Wärme bringen.

Darin ist die Sicherheit auch ein wichtiger Punkt. Im Falle der
Designheizkörper ist es absolut undenkbar, dass sie z.B. nach wenigen Jahren durchrosten – keiner will ein Kunstwerk zu Hause, das nach einiger Zeit sich nur zum Entsorgen eignet. Hierzu ist es wichtig, ein nichtrostendes Material (Alu oder Edelstahl) zu verwenden oder für eine entsprechende Beschichtung zu sorgen.

Design-Produkte für jede Anwendung – bei Moryb

Bei Moryb gibt es grundsätzlich nur
Designheizkörper – und zwar für jede mögliche Anwendung und für alle Räumlichkeiten sowie Größen. Wir wissen, was Stand der Technik ist und welche Designs gerade gefragt werden – darunter ist die Gruppe der Paneelheizkörper sehr stark vertreten.

Das Paneel-Design ist die größte Stärke der
Aluminiumheizkörper – dadurch sind sie effizient, einfach zu reinigen und variabel in der Größenauswahl. Paneeldesign ist oft mit der Segmentbauweise eng verbunden – je nach der Anzahl der zusammengestellten Segmente ändern sich die Baulänge und die Leistung des Heizkörpers. So kann ein Heizkörper sogar bis 250 cm lang sein!

Unter den
Designheizkörper sind auch die Austauschheizkörper dabei. Wenn wir also planen, im gesamten System nur die Heizkörper auszutauschen, können wir sichergehen, dass es Designheizkörper gibt, die entsprechende Nabenabstände haben. Somit muss die Leitung nicht zwingend immer neu verlegt werden. Austauschheizkörper finden Sie natürlich bei Moryb!

Viele wünschen sich Design im Bad Design-Armatur, Design-Fliesen, Deko-Elemente, Kerzen, etc.
Heizkörper sollen dieses Bild durch ihre Form nicht ruinieren – und das müssen sie auch nicht tun. Badheizkörper mit außergewöhnlichem Design bilden eine einzigartige Gruppe, in der fast alle Heizkörperarten und Materialien zu finden sind. Aluminium-Paneelheizkörper mit Handtuchstangen sind ein gutes Beispiel dafür – diese finden Sie bei Moryb in vielen Größen und Ausführungen. Wenn der Stahl entsprechend beschichtet wurde, kann er auch erfolgreich eingesetzt werden – solche Modelle finden Sie auch bei uns. Dabei muss es auch erwähnt werden, dass Design-Ware nicht unbedingt sehr teuer sein muss – Designheizkörper sind auch zu einem vernünftigen Preis erhältlich.

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Flachheizkörper – kompakter in der Tiefe, immer noch effizient

Flachheizkörper mal anders – nicht nur das bekannte Stahlblech.

Flachheizkörper aus Aluminium? Gibt es schon! Wenn die Bautiefe ein Schlüsselfaktor bei der Auslegung der Heizung ist, sind wir nicht nur auf die Heizkörper aus Stahlblech angewiesen. Einige Paneelheizkörper haben eine Bautiefe von 80 oder 95 mm, was sie in die Kategorie der Flachheizkörper klassifiziert. Dazu sind sie einfach zu erkennen – die Zahl 80 oder 95 (eventuell 8 oder 9,5 für die Angabe in cm) steht einfach in der Benennung des Heizkörpers drin. Einfach und logisch, im Gegenteil zu den Plattenheizkörpern, die im weiteren Teil beschrieben werden.

Hohle Platten aus Stahlblech – so kennt man die Flachheizkörper

Einzige Heizplatten oder blecherne Gehäuse, die mehrere Heizplatten und Konvektionsbleche enthalten – so sind die Flachheizkörper über die Jahre hinweg gewesen. Das charakteristische, wellige Profil auf der Oberfläche der Heizplatten kennt jeder – ein Klassiker für die Ventilheizkörper, Universalheizkörper und auch Flachheizkörper. Der Vorteil der Heizplatten ist die geringe Bautiefe – dank dem Einsatz von Blech kann sie deutlich reduziert werden im Vergleich zu den traditionellen Rippenheizkörpern.

Doch, wie tief sind sie tatsächlich? Standardmäßig wird diese Angabe für die Plattenheizkörper nicht direkt übermittelt. Stattdessen bekommen wir 10, 11, 22 und ähnliche. 10 oder 11 cm wären für einen Flachheizkörper in Ordnung, was ist aber mit 22 oder gar 33? Es sind keine Zentimeter, keine Millimeter, keine Maßeinheiten sonst. Es ist auch nicht wie 10 oder 22 zu lesen, sondern wie 1 und 0 oder 2 und 2. Die erste Ziffer ist die Anzahl der Heizplatten – der Hohlräumen aus Stahlblech, die oft ein wellenförmiges Profil haben. Die zweite Ziffer ist die Zahl der Konvektionsbleche, die hinter der einzigen Platte oder zwischen zwei Platten platziert werden. Es ist jedoch keine eindeutige Angabe über die Tiefe des Heizkörpers – für jemanden, die z.B. die Heizkörper im Internet bestellen möchte, könnte es zu einem KO-Kriterium werden.

Flachheizkörper für jeden Raum, für jeden Geschmack, für jede Tasche

Geringe Bautiefe kann in so gut wie jedem Raum gut gebraucht werden. Die Badezimmer sind in vielen neuen Wohnungen relativ klein – Dusche, WC, Waschbecken und sonst nicht viel Platz, auch für die Heizung. Das Design mit einer reduzierten Bautiefe ist dann eine heiß begehrte Lösung – kompakte Abmessungen der Badheizkörper lassen viel mehr Platz für andere Sachen übrig, z.B. für mehr Stauraum. Sollte ein Aluminiumheizkörper für diesen Zweck gewählt werden, kann man von einem schönen Paneelheizkörper oder anderen Designheizkörper ausgehen, der z.B. mit einer Handtuchstange versehen werden kann – ein Handtuchheizkörper ist ja eine perfekte Lösung für das Bad.

Es wurden bereits die Designheizkörper erwähnt – die Bautiefe begrenzt nicht die Möglichkeiten, sich mit dem Design eines Heizkörpers richtig auszutoben. Moderne Formen, gekrümmte oder glatte Oberflächen oder Ersetzen der traditionellen Heizplatten durch eine einzige Platte, die eine ebene Oberfläche hat – so bekommen wir einen Designheizkörper, der zu einem Hingucker werden kann, unabhängig vom Raum, den er belegt.

Mit der Bautiefe sinkt die Leistung natürlich geringfügig, die Preise werden aber nicht unbedingt geringer. Allerdings kann man je nach der Ausführung in der Gruppe der Flachheizkörper immer etwas finden, was in das geplante Budget genau hineinpasst. Da muss man aber überlegen, dass die tatsächlichen Kosten sich nicht nur auf den Kaufpreis beschränken. 

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Universalheizkörper – vielseitig, hochwertig, praktisch

Seitlich oder von unten?

Die klassische Anschlussvariante für die meisten auf dem Markt vorhandenen Heizkörper ist der Seitenanschluss. Der Heizkörper wird von links oder rechts mit dem gesamten Heizsystem verbunden .

Von unten werden die Ventilheizkörper angeschlossen – sie haben einen bereits integrierten Ventileinsatz. Wenn die Leitung vom Untergeschoss geführt wird, kann der Einsatz der Ventilheizkörper von Vorteil sein, weil er die Materialkosten für die Leitungen und den Arbeitsaufwand für die Verlegung spart.

Es gibt auch Universalheizkörper – die Heizkörper, die auf beide Arten angeschlossen werden können. Sowohl der Seiten- als auch der Ventilanschluss sind bei ihnen durchaus möglich. Universalität ist jedoch nicht immer mit enger Auswahl gleichgesetzt – es gibt immer mehr Universalheizkörper, die auch mit ihrem Design ansprechen können, dafür aber zu einem höheren Preis angeboten werden.

Universalheizkörper = Plattenheizkörper?

Ein solches Ergebnis bringt die Internet-Recherche. Das Erste, was wir nach dem Eintippen des Stichworts „Universalheizkörper“ sehen, sind – leider – die Plattenheizkörper. Das bekannte, wellige Design, Stahlheizkörper aus Blech, Heizplatten mit Konvektionsblechen (1 bis 3 Heizplatten und bis 3 Konvektionsbleche) – man könnte davon ausgehen, die Auswahl an Universalheizkörpern ist nur auf diese Design-Variante begrenzt. Das ist auch das Meiste, was der Markt so hergibt.

Bei den Plattenheizkörper ist das Anbringen beider Anschlüsse am einfachsten und am billigsten. Deswegen können wir bei der Web-Recherche auf andere Ergebnisse kaum stoßen. Es sind grundsätzlich Stahlheizkörper, die in der Gruppe der Universalheizkörper zu finden sind – mit allen ihren Vor- und Nachteil, und dazu mit dem zusätzlichen Vorteil der Auswahl der Anschlussart.

Designheizkörper sind im Allgemeinen in dieser Gruppe relativ schwer zu finden, hauptsächlich aus Kostengründen. Die Plattenheizkörper mit beiden Anschlussarten sind normalerweise in Preisen verfügbar, die für den Kunden noch als attraktiv betrachtet werden können.

Für alle Räume, für Neubauten, für Modernisierung

Egal, wie herausfordernd die räumlichen Bedingungen sind – ob der Heizkörper an die Wand gehängt werden kann oder nicht. Ob er auf dem Fußboden oder fast direkt unter der Decke befestigt werden soll. In Geschäftsräumen ist es nicht immer möglich, einen Heizkörper an die Wand zu hängen, weil es sich um eine Glaswand handeln kann. Dann ist der Ventilanschluss eine richtige Lösung – daraus ergibt sich auch die Montage am Fußboden.

Badheizkörper werden oft etwas höher angebracht als einfach nur unter dem Fensterbrett. Darunter fallen auch die Handtuchheizkörper – wie der Name bereits sagt, darüber können die Handtücher aufgehängt werden. Gerade wenn sie etwas höher hängen sollen, ist der Ventilanschluss vorteilhaft – weniger Leitung zu verlegen, weniger Arbeit beim Einschlagen, Installieren und Verputzen (wenn Unterputzleitung geplant ist).

Wer neu baut, muss überlegen, ob die Mehrkosten sich lohnen, die für den Kauf der Universalheizkörper üblicherweise getrieben werden sollen. Auch, wenn die Universalheizkörper etwas teurer sind, lohnt sich der Aufwand in einigen Fällen, insbesondere, dass man dadurch oft ein einheitliches Design in mehreren Räumen behalten kann – unabhängig von der Anschlussart. Als Austauschheizkörper sind sie auch bestens geeignet – die alten, möglicherweise verrosteten Heizkörper können durch etwas Moderneres erfolgreich ersetzt werden.  

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Ventilheizkörper – nicht nur die gut bekannten Plattenheizkörper

Ventileinsatz eingebaut – nur einer von vielen Vorteilen der Ventilheizkörper

Ventilheizkörper sind Heizkörper mit einem bereits integrierten Ventil – so würde die kürzeste und einfachste Definition von Ventilheizkörpern lauten. Damit ist ein klarer Vorteil verbunden, dass der Anschluss sich unten befindet. Dies spart sehr viel Arbeit den Handwerkern, wenn sie die Heizung neu anlegen oder modernisieren. Egal, ob es sich um eine Aufputz- oder Unterputzleitung handelt, kann bei der Rohrverlegung einiges an Material und Arbeit erspart werden. Da der Heizkörper direkt von unten angeschlossen werden kann, benötigt man keine zusätzliche Arbeit (Einschlagen, Verlegen, evtl. Verputzen), um die Leitung auf die zum Seitenanschluss richtige Höhe zu bringen.

Insbesondere, wenn man die Heizkörper etwas höher anbringen möchte (also nicht unter dem Fensterbrett), sind die Ventilheizkörper vorteilhaft. Außerdem benötigt man nur den Hahnblock, um den Heizkörper von unten anzuschließen und einen passenden Thermostatkopf, um die Temperatur regeln zu können – die Installation ist also im Normalfall schneller und einfacher.

Ein anderer Vorteil ist die Möglichkeit, den Heizkörper von unten, am Fußboden zu befestigen. Dies kann der Vorteil sein, wenn es keine Möglichkeit gibt, den Heizkörper an eine Wand zu hängen, weil die Wand z.B. aus Glas oder Gipsplatte gebaut ist oder es gar keine Wand in der Nähe gibt.

Der Name Ventilheizkörper ist nicht allen bekannt. Viele assoziieren diesen Namen mit Plattenheizkörpern aus Stahlblech, die mit einem bereits eingebauten Ventil ausgestattet sind. Doch sind das nicht nur die bekannten Stahlheizkörper, deren Design seit Jahrzehnten unverändert bleibt.

Ventilheizkörper können auch Paneelheizkörper und Designheizkörper sein

Trotz der im Interner verbreiten Aussage sind die Ventilheizkörper etwas mehr als nur „langweilige“ Plattenheizkörper, die aus Heizplatten und Konvektionsblechen bestehen. Diese Heizkörpergruppe findet man manchmal auch unter dem Begriff „Heizkörper mit Ventilanschluss“. Wenn man jedoch nach Ventilheizkörpern im Internet sucht, ist es oft schwierig, die darunter fallenden Designheizkörper oder Paneelheizkörper zu finden. Daher ist es immer wichtig, die Beschreibungen sorgfältig zu lesen – dort steht, ob das Ventil bereits eingebaut ist oder nicht.

Neben dem Wort „Ventilheizkörper“ stehen oft zwei Ziffern – sie beziehen sich auf die Plattenheizkörper aus Stahl. Die erste Ziffer ist die Anzahl der Heizplatten, die Zweite ist die Angabe der Anzahl der Konvektionsbleche, die hinter oder zwischen den Heizplatten eingebaut sind.

Aluminiumheizkörper sind auch dabei

Die Aluminiumheizkörper sind unter den Ventilheizkörpern schwer zu finden, obwohl sie nicht so selten sind. Bei Moryb finden Sie einige davon – meistens in der Ausführung als Paneelheizkörper. Der unter angebrachte Anschluss bringt weitere Vorteile außer diesen, die bei den Aluminiumheizkörpern sonst noch bekannt sind. Bei Moryb sind sie unter dem Begriff „Heizkörper mit Ventilanschluss“ verfügbar.

Und wer Stahlheizkörper bevorzugt, muss sich auch nicht auf die Plattenheizkörper beschränken – einige Paneelheizkörper aus Stahl verfügen auch über das eingebaute Ventil und Anschluss von unten. Es gibt auch Badheizkörper mit Ventilanschluss – ein klarer Vorteil, wenn man die Heizkörper etwas höher hängen möchte.

Auch als Austauschheizkörper stellen die Ventilheizkörper eine beliebte Variante dar. Durch eine relativ einfache Montage und eine sehr günstige Anschlussmöglichkeit können sie sich an viele räumliche Gegebenheiten hervorragend anpassen.

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Edelstahlheizkörper – Eigenschaften, Designs, Bekanntheit

Edelstahl = rostfrei

Stahlheizkörper sind alseits beliebt und bekannt, weil sie einen signifikanten Vorteil haben – nämlich günstige Preise. Sie können zustande kommen, weil das Material billig ist und die Massenfertigung sich einfach gestalten lässt. Es gibt aber einen wichtigen Mangel: Stahl rostet. Je mehr Feuchtigkeit in der Umgebung ist, desto schneller rosten sie. Und die Heizung hat Kontakt mit Wasser und Feuchtigkeit sowohl von innen, als auch von außen. Innen durch das Leitungswasser, außen durch die Luft – insbesondere in Bädern.

Wenn der Heizkörper rostet

Es geht nicht nur darum, dass es schlecht aussieht. Wenn der Heizkörper durchrostet, können wir es einem erheblichen Wasserschaden zu tun bekommen. Wer also beschließt, aus herkömmliche Stahlheizkörper zu erwerben, muss eine Sanierung spätestens nach wenigen Jahren in Kauf nehmen.

Edelstahl löst das Problem der Korrosion.

Durch einen Zusatz von Chrom, Nickel, Molybdän oder Mangan erhalten wir eine Legierung, die korrosionsbeständig und unempfindlich gegen Säuren und Laugen ist. Dies beeinflusst positiv die Lebensdauer von Edlestahlheizkörpern.

Die Edelstahlheizkörper werden meistens nicht beschichtet

Bei einem Heizkörper aus Edelstahl wird die blanke Oberfläche i.d.R. nicht beschichtet, jedoch entsprechend bearbeitet. Für einen Badheizkörper aus Edelstahl z.B. wird sie üblicherweise glänzend poliert, so dass die Heizkörperoberfläche sich den Armaturenoberflächen anpasst. Der Heizkörper glänzt wie die Duschbrause oder der Wasserhahn am Waschbecken. Sonst kann die Oberfläche noch matt geschliffen oder gebürstet werden. Der Grund, für den die Beschichtung entfällt, ist jedoch nicht nur die Optik. Durch die Lackschicht gehen etwa 10 bis 15 Prozent der Wärmeleistung verloren.

Andere wichtige technische Parameter

Die Korrosionsbeständigkeit wurde bereits angesprochen, aber wie sehen andere technische und praktische Eigenschaften der Edelstahlheizkörper aus?

Edelstahl ist grundsätzlich nicht „leichter“ als „normaler“ Stahl – d.h. Edelstahlheizkörper werden auch nicht weniger auf die Waage bringen als herkömmliche Stahlheizkörper. Die thermischen Parameter werden durch die ein bisschen andere Zusammensetzung auch nicht wesentlich verändert – die Edelstahlheizkörper werden also genauso langsam warm und auch wieder kalt wie die Stahlheizkörper. Die Heizleistung kann möglicherweise ein wenig höher sein – hauptsächlich aufgrund entfallender Lackierung.

Was die praktischen Vorteile angeht, sind die Edelstahlheizkörper etwas einfacher zu reinigen – mit einem Tuch erhält man bereits einen zufriedenstellenden Effekt. Aus dem hygienischen Gesichtspunkt sind sie also deutlich besser. Es muss jedoch an der Stelle erwähnt werden, dass der Bezugspunkt zu diesem Vergleich der Stahlheizkörper ist. Aluminiumheizkörper besitzen wohl alle Vorteile der Edelstahlheizkörper, haben aber dazu bessere Leistungswerte und sind mindestens zweimal leichter. Deswegen sind die Aluheizkörper für die meisten Fälle doch die technisch und wirtschaftlich beste Lösung.

Designheizkörper – die Königsdisziplin vom Edelstahl

Aus Edelstahl werden gerne Heizkörper hergestellt, die eine spezielle Form besitzen sollen. Manchmal sehen sie nicht mehr wie Heizkörper, sondern wie Kunstwerke aus. Und diese Kunstwerke, auch wenn sie gleichzeitig Nutzeigenschaften besitzen, sollen auch eine gewisse Lebensdauer aufweisen und über eine längere Zeit schön bleiben. Daher greift man auf Edelstahl zurück. Bei herkömmlichen Stahl wäre es oft schwierig – es ist ja i.d.R. nichts schönes, wenn ein Kunstwerk rostet. In diesem Fall ist das Gewicht auch kein großer Nachteil mehr, denn der Designheizkörper soll vor allem ein Hingucker sein. Es spielt keine Rolle, wie schwer er ist – das Gewicht verleiht hier vielleicht noch ein wenig „Vorzüglichkeit“.

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